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Mehrkammergrube mit bewachsenen Bodenfilter gemäß ATV Arbeitsblatt 262 in Form eines vertikal Pflanzenbeetes

Vorklärung (z.B. eine Mehrkammerabsetzgrube) Hier trennen sich die Feststoffe im Abwasser von der Flüssigkeit, indem sie auf den Boden absacken. Von einem Pumpenschacht aus wird das Wasser Intervallweise in das Pflanzenbeet eingeleitet. Dieses ist durch Folie nach unten hin abgedichtet. Durch die Bakterien die im Boden des Pflanzenbeets vorhanden sind, wird das Abwasser biologisch gereinigt. Das gereinigte Abwasser gelangt in einen Kontrollschacht, und kann von dort aus in den Untergrund eingeleitet werden. Ein Schönungsteich, ist nicht unbedingt erforderlich.

Bewachsene vertikal Bodenfilter zeichnen sich im Sommer wie im Winter durch eine hohe Betriebssicherheit aus. Hierzu liefern viele Beispielanlagen den Beleg. Natürlich  ist im Winter durch die verlangsamten Stoffwechselprozesse mit gewissen Leistungseinbussen zu rechnen. Allerdings ist durch die normale Abwassertemperatur sowie die isolierende Wirkung der Pflanzen ein stabiler Betrieb und das Einhalten der geforderten Ablaufwerte die Regel. Im Sommer kommt es durch höhere Verdunstung zu einer Verringerung des Abflusses - in manchen Fällen bis zu einem abflusslosen Zustand. Die Beschattung durch die Bepflanzung auf dem Bodenfilter wirkt einem Austrocknen entgegen. 

Durch die regelmäßige Wartung / Kontrolle kann die ohnehin gute Betriebssicherheit der Anlagen weiter gesteigert werden. Dazu die "Empfehlungen" und Informationsblätter des Wartungsunternehmens beachten.

Reinigungsleistung von Bodenfiltern

Wie auch in einer technischen Kläranlage ist das Ziel der Abwasserreinigung in einem Bodenfilter in erster Linie die Entfernung von C-Verbindungen, N-Verbindungen und Phosphor. Daneben sollen Mikroorganismen – pathogene wie nicht pathogene – aus dem Wasser entfernt werden.

Bereits ohne besondere Maßnahmen können bewachsene Bodenfilter über die geforderte Grundreinigung hinaus einen erheblichen Anteil der zugeführten Nährstoffe eliminieren.

Im belebten Boden finden die Bakterien günstige Bedingungen, den organisch gebundenen Stickstoff zu Ammonium, Nitrat und schließlich zu Luftstickstoff umzusetzen und damit dem Wasser zu entziehen.

Das SBR-Verfahren

Die Abkürzung SBR steht für "sequencing batch reactor", was frei ins Deutsche übersetzt bedeutet sequenziell (also fortlaufend nacheinander) beschickter Reaktor. Beim SBR-Verfahren finden alle zur biologischen Reinigung des Abwassers notwendigen Schritte in festgelegter zeitlicher Reihenfolge in ein und derselben Kammer statt

Firmen nutzen dieses auch im kommunalen Bereich vielfach eingesetzte Verfahren bei der belüfteten SBR-Anlage, die sich für Modernisierung und Neubau gleichermaßen gut eignet. Denn dieses Verfahren garantiert in Abhängigkeit von der Qualität der Steuerungstechnik Bestwerte bei der Abwasserreinigung - sogar beim momentan in Deutschland noch nicht gesetzlich vorgeschriebenen Stickstoffabbau.

SBR-Anlagen garantieren aber nicht nur eine ausgezeichnete Abwasserreinigung. Sie garantieren dies auch sehr viel länger, als es die gesetzliche Gewährleistungspflicht vorsieht: Bei ordnungsgemäßem Betrieb und regelmäßiger Wartung durch einen zertifizierten Fachbetrieb beträgt die Garantie 24 Monate!

Übrigens: Vollbiologische Kleinkläranlagen von div. Namenhaften Firmen arbeiten so effektiv, dass sie das Schlammaufkommen in der Vorklärung deutlich reduzieren. Bei bedarfsgerechter Abfuhr des Fäkalschlamms durch einen von der Kommune beauftragten Entsorgungsdienst sparen Sie.

Festbettverfahren / Belüftetes Festbett

Bei dem Festbettverfahren, welches immer 3 getrennte Kammern benötigt, gelangt das Abwasser zunächst in die erste Kammer, welche das größte Fassungsvermögen aufweist. Hier trennen sich die Feststoffe im Abwasser von der Flüssigkeit, indem sie auf den Boden absacken.

Über eine Übertrittsöffnung gelangt das Abwasser in die zweite Kammer (bei größeren Anlagen - ab 16-20 EW - in den zweiten Behälter). Hier findet die eigentliche biologische Reinigung statt. Das Festbett besteht in der regel aus Kunststoff, und hat eine sehr große Oberfläche. Die zur Klärung benötigten Bakterien siedeln sich als "Biofilm" auf diesem an. Links auf dem Bild kann man solch ein belüftetes Festbett aus schwarzen Kuststoffröhren sehen, die zu Blöcken gefaßt in der zweiten Kammer montiert werden. Damit die Bakterien genügend Sauerstoff erhalten um zu "atmen", wird das Festbett mit Luft durchströmt. Dazu wird ein Verdichter verwendet, der auf kurzem Weg von der Klärgrube z.B. im Keller oder im Garten  in einem Schaltschrank montiert wird.

Abschließend gelangt das Abwasser in eine dritte Kammer, die als Nachklärung dient. Bei einigen Anlagen werden die restlichen Feststoffe, welche hier noch auf den Grund absacken wieder zurück in die erste Kammer gepumpt. Das geklärte Abwasser der Nachklärung kann von hier aus versickert, verrieselt oder in einen Vorfluter eingeleitet werden.

Reinigungsleistung von Technikanlage

Die Zertifizierungen und bauaufsichtlichen Zulassungen DIBT (Deutschen Instituts für Bautechnik) der einzelnen Technikanlagen verschafft Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit. Schon heute gehen die Reinigungsleistungen verschiedener Namenhafter Hersteller über das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß hinaus.

Durch regelmäßige Wartung / Kontrollen kann die ohnehin gute Betriebssicherheit der Anlagen weiter gesteigert werden. Dazu die "Empfehlungen" und Informationsblätter des Wartungsunternehmens beachten.

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